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Systemisches Coaching für Musiker
Systemisches Coaching für Musiker: Mit den richtigen Fragen selbst zur Klarheit
Was systemisches Coaching ist, woher es kommt, welche Methoden dazugehören und wie ein Coaching bei mir abläuft. Aus der Sicht einer Orchestermusikerin und systemischen Coachin.

Systemisches Coaching betrachtet dein Anliegen im Zusammenhang mit den Menschen, Rollen und Erwartungen, in denen du lebst und arbeitest, und arbeitet dabei mit Fragen statt mit Ratschlägen. Die Antworten findest du selbst. Dabei begleite ich dich.
Ich bin Birgit Schwab, Orchestermusikerin (Flöte und Piccolo) mit über 20 Spielzeiten, systemische Coachin und Yogalehrerin. Ich kenne den Druck auf der Bühne und die Dynamik in einem Orchester, und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Kopf alles klar hat und der Körper trotzdem nicht mitspielt.
Du liest hier, was systemisches Coaching ist, woher es kommt, welche Methoden dazugehören und wie eine Zusammenarbeit bei mir abläuft. Dazu kommt, für wen es geeignet ist und wann ein anderer Weg besser passt.
Auf einen Blick
Was ist systemisches Coaching?
Eine Begleitung mit gezielten Fragen, bei der dein Anliegen im Zusammenhang mit deinem Umfeld betrachtet wird und du die Lösungen selbst entwickelst.
Woher kommt der Ansatz?
Er geht auf die Familientherapie zurück, die in den 1950er Jahren in den USA entstand.
Welche Methoden gibt es?
Typisch sind zirkuläre Fragen, die Wunderfrage, Skalierungsfragen, Reframing und Aufstellungen.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Nach meiner Erfahrung reichen oft 2 bis 3 Sitzungen, das hängt aber von deinem Anliegen ab.
Für wen ist es geeignet?
Für Menschen, die an sich arbeiten wollen, zum Beispiel Musiker, Studenten und Berufseinsteiger in Umbruchsituationen.
Ist es eine Therapie?
Nein, Coaching ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Was ist systemisches Coaching?
Systemisches Coaching ist eine Begleitung, in der ein Coach mit gezielten Fragen arbeitet, statt Ratschläge zu geben. Dein Anliegen wird im Zusammenhang mit deinem Umfeld betrachtet: Familie, Team, Orchester, Rollen und Erwartungen. Die Lösungen entwickelst du selbst. Ich stelle die richtigen Fragen, du machst alles selbst.
Das Wort „systemisch“ meint, dass ein Mensch nie allein für sich steht. Wer im Orchester sitzt, spielt seine Stimme, hört auf die anderen und wird von ihnen gehört. Wer mit Lampenfieber, einer Blockade oder dem Gefühl kämpft, am falschen Platz zu sein, trägt dieses Thema also oft nicht allein in sich. Es hängt mit Beziehungen, Erwartungen und alten Prägungen zusammen, die man von innen nicht immer sieht.
Genau dort setzt das Coaching an. Bei mir geht es um die Themen hinter den Themen. Das Lampenfieber vor dem Solo ist der Anlass, warum jemand zu mir kommt. Was dahintersteht, zeigt sich meist erst im Gespräch: eine Erwartung aus der Familie, eine Rolle, die man seit Jahren spielt, oder ein Satz, den man irgendwann übernommen hat.
Wichtig ist mir die Haltung. Nach der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) achtet systemische Beratung auf die Ressourcen und die Autonomie ihres Gegenübers und pflegt einen respektvollen Dialog. Das deckt sich mit meiner Arbeit: Ich nehme dir keine Entscheidung ab und übernehme keine Verantwortung für dein Leben. Das Ziel ist, dass du deine Situation mit anderen Augen siehst und danach selbstständig weitergehst.
Deshalb arbeite ich nicht in Schablonen. Standardisierte Sätze gibt es bei mir nicht, ebenso wenig einen Fragenkatalog, der bei jedem abgespult wird. Vieles passiert intuitiv, und was ich dich frage, hängt davon ab, was du mir erzählst. Einen Ratgeber, der für alle gilt, kann ich dir deshalb nicht schreiben: Das Leben hat eigene Dynamiken und Regeln.
Wenn du wissen willst, wie das konkret für Musiker aussieht, findest du auf meiner Website einen Überblick über meine Leistungen. Wer ich bin und woher ich komme, steht auf der Seite Über mich.
Woher kommt das systemische Coaching?
Das systemische Coaching hat seine Wurzeln in der Familientherapie. Die DGSF beschreibt in ihrem historischen Überblick: „Die Bewegung erwuchs in den 1950-iger Jahren in den USA.“ Therapeuten begannen damals, das Verhalten einzelner Menschen im Zusammenhang mit der ganzen Familie zu verstehen und nicht nur den Menschen in den Blick zu nehmen, der als Patient kam.
Angeregt wurde dieses Denken laut DGSF von ähnlichen Entwicklungen in anderen Wissenschaftsbereichen, zum Beispiel der Kybernetik. Dort beschreibt man Systeme, in denen sich Handlungen gegenseitig beeinflussen und auf den Handelnden zurückwirken können. Der Gedanke einer einfachen Ursache mit einer einfachen Wirkung verlor dadurch an Gewicht. Wichtiger wurde die Frage, wie die Beteiligten aufeinander wirken.
Eine wichtige Station war das Mailänder Team um Mara Selvini Palazzoli. Die DGSF nennt die Mailänder Forscher als diejenigen, die das zirkuläre Fragen angeregt haben. Davon liest du gleich im Abschnitt zu den Methoden mehr, denn es ist bis heute ein Handwerkszeug, das jeder systemische Coach kennt.
Aus der Familientherapie entwickelte sich auch die systemische Beratung. Sie nutzt nach den Worten der DGSF „die Grundlagen und Erfahrungen der systemischen Diagnostik, der Interventionen und zur Prozessgestaltung“ aus der systemischen Familientherapie. Ihr zeitlicher Rahmen ist laut DGSF meist kürzer und stärker auf Krisen bezogen als in der Therapie. Auch ich greife in meiner Arbeit auf diese Grundlagen zurück.
Für mich als Musikerin ist dieser Hintergrund hilfreich, weil ein Orchester ein sehr anschauliches System ist. Ich habe über 20 Spielzeiten erlebt, wie sich Stimmungen von einer Gruppe auf die nächste übertragen, wie Rollen entstehen und wie ungeschriebene Regeln wirken. Dass im Außen wie im Innen vieles zusammenhängt, ist für mich Alltag. Wie leicht Strukturen im Orchester zu Missverständnissen führen, beschreibe ich im Artikel Warum Verwaltung und Orchester oft aneinander vorbeireden.
Welche Methoden gehören zum systemischen Coaching?
Eine feste Liste von Methoden gibt es nicht, denn systemisches Coaching wird eher über die Haltung des Coachs definiert als über einzelne Techniken. Trotzdem tauchen bestimmte Werkzeuge immer wieder auf. Ich stelle dir die wichtigsten vor und sage dazu, wie ich sie einsetze. Alles läuft in einem Gespräch ab, und du brauchst dafür nichts vorzubereiten.
Zirkuläre Fragen
Zirkuläre Fragen holen eine andere Sichtweise in dein Denken. Statt „Was fühlst du?“ lautet die Frage zum Beispiel: Was würde ein Kollege, der dich gut kennt, als Erstes bemerken, wenn sich etwas verändert? Die DGSF nennt solche besonderen Fragetechniken als Weg, die Interaktionsregeln in einer Familie zu verändern. Du verlässt für einen Moment deinen eigenen Blickwinkel und siehst das Thema von außen.
Wunderfrage und Skalierungsfragen
Die Wunderfrage richtet den Blick auf das Ziel: Angenommen, über Nacht wäre das Problem gelöst. Woran würdest du es morgen merken? Skalierungsfragen machen Diffuses greifbar, etwa wenn du deine Nervosität vor einem Auftritt auf einer Skala von 0 bis 10 einordnest. Spannender als die Zahl ist meist das Gespräch danach: Was macht aus der 7 eine 6?
Reframing
Beim Reframing bekommt eine Situation einen neuen Rahmen. Die Situation wird nicht schöngeredet, sie bekommt neben der gewohnten eine weitere Bedeutung. Wer sich nach einem Fehler im Solo als gescheitert erlebt, kann den Fehler auch als Hinweis lesen, dass ihm an dieser Stelle etwas fehlt, zum Beispiel Sicherheit oder Ruhe.
Aufstellungen
Bei Aufstellungen werden Beziehungen räumlich dargestellt, im Einzelcoaching etwa mit Figuren oder Bodenankern. So wird sichtbar, wie nah oder fern etwas ist, wer wohin schaut und was dazwischensteht. Ich habe selbst sehr viele Themen aufgestellt. Dabei habe ich beobachtet, dass fast alle die Bedeutung der exakten Fragestellung unterschätzen. Je genauer die Frage, desto klarer das Bild. Die Aufstellungsarbeit erkläre ich später ausführlich im Blog.
Daneben gehören bei mir auch Atemübungen aus meiner Yogalehrer-Ausbildung zum Werkzeugkasten. Sie sind ein Handwerkszeug für den Moment. Das Herzstück bleibt die systemische Arbeit, wie ich in meinem Artikel über Atemtechnik gegen Lampenfieber erkläre.
Wie läuft ein systemisches Coaching bei mir ab?
Ein Coaching bei mir hat keinen starren Fahrplan, aber eine erkennbare Richtung. Es beginnt mit einem kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten, in dem wir klären, worum es dir geht und ob wir zusammenpassen. Danach folgen die Sitzungen, die sich nach deinem Anliegen richten. Nach meiner Erfahrung reichen oft 2 bis 3 Sitzungen, bei manchen Themen braucht es mehr Zeit. Das entscheiden wir gemeinsam, und du bestimmst das Tempo.
So läuft die Arbeit im Kern ab:
Zuhören: Du erzählst, was dich beschäftigt. Ich höre zu und bewerte nichts.
Themen herausarbeiten: Aus dem, was du erzählst, ordnen wir, worum es wirklich geht. Oft ist das etwas anderes als der erste Anlass.
Klarheit schaffen: Mit gezielten Fragen und, wenn es passt, einer Aufstellung wird sichtbar, was bisher im Hintergrund wirkte.
Richtung begleiten: Du entscheidest, wohin du willst. Ich helfe dir, ein Ziel zu formulieren, für das es sich lohnt zu kämpfen.
Schritte unterstützen: Du gehst die ersten Schritte im Alltag, und ich unterstütze dich dabei und frage, was sich verändert hat.

Die fünf Schritte eines systemischen Coachings im Überblick.
Ein Unterschied zum Training ist mir wichtig: Ich zeige dir keine Technik, die du auswendig lernst. Es gibt Tools, etwa eine Atemübung oder eine Haltungsidee, aber sie ergänzen die Gespräche nur. Die eigentliche Arbeit geschieht darin, dass du dich selbst besser erkennst und dich als Mensch neu ausrichtest.
Hast du schon ein klares Ziel, zum Beispiel ein Probespiel oder einen Studienplatz, geht es in der Arbeit häufig um Blockaden, die diesem Ziel im Weg stehen. Mehr dazu findest du auf meiner Seite zum Coaching für Probespiel und Probejahr und im Artikel Das Probejahr überstehen, ohne sich zu verlieren.
Themen hinter den Themen: Was ein Orchester über Systeme verrät
Die Themen hinter den Themen sind der Kern meiner Arbeit. Ein Beispiel, das ich bewusst allgemein halte und das keinen konkreten Klienten beschreibt: Jemand wollte als Kind immer Flöte lernen, aber der Großvater bestand auf dem Cello, weil Blasinstrumente in der Familie nicht vorkamen. Heute spielt dieser Mensch Flöte, und immer, wenn ein Flötensolo kommt, verspielt er sich. So plakativ ist es im echten Leben selten, aber das Muster ist typisch: Der Anlass ist ein Solo, das Thema dahinter hat mit einer alten Entscheidung in der Familie zu tun.
Ein zweites Beispiel betrifft den Generationswechsel im Orchester. Ein Kollege geht in den Ruhestand, ein Platz wird frei, und jemand Neues rückt nach. Ist der Platz dann wirklich frei, oder hängt noch etwas an ihm, vielleicht eine unausgesprochene Erwartung oder Missgunst? In dieser Frage stecken mehrere Menschen, die gar nicht im Raum sind. Ein systemischer Blick nimmt sie mit hinein, ohne jemandem die Schuld zu geben.
Beide Beispiele zeigen, was ich mit „Wie im Außen, so im Innen“ meine. Was in einer Familie oder in einem Orchester an Rollen und Regeln gilt, trägt jeder in sich weiter. Ich deute dabei nichts. Ich stelle Fragen, und du bemerkst vielleicht, dass etwas anklingt, das dir vorher nicht aufgefallen ist.
Dazu passt mein Standpunkt: Glück kommt von innen und fängt bei einem selbst an. Wer die Lösung nur im Außen sucht, also im nächsten Orchester, beim anderen Lehrer oder im perfekten Übeplan, nimmt das Thema oft einfach mit. Veränderung beginnt bei der eigenen Denkweise. Äußere Umstände sind damit nicht egal, aber der erste Schritt liegt bei dir.

Ein Anliegen steht nie allein: Rollen, Erwartungen, Druck, innere Antreiber und Familie wirken mit.
In meinen Leistungsbereichen zeigt sich das auf unterschiedliche Weise. Bei Lampenfieber meldet sich ein Thema im Körper, bei der beruflichen Neuorientierung in der Frage nach dem eigenen Platz, bei der kreativen Entfaltung im Gefühl, nicht auszudrücken, was in einem steckt. Wer Familie und Beruf zusammenbringen will, findet auf der Seite zu Beruf und Familie als Musiker einen eigenen Zugang. Das Prinzip bleibt dasselbe: Die Frage gehört zuerst dir.
Für wen ist systemisches Coaching geeignet und für wen nicht?
Systemisches Coaching passt zu Menschen, die an sich arbeiten wollen. Bei mir sind das vor allem Musiker, Studenten und Berufseinsteiger, aber auch eingesessene Kollegen, Frauen und Menschen in Umbruchsituationen. Ebenso kommen Menschen mit Frust bei der Arbeit, Menschen, die unter Nervosität leiden, und Menschen, die sich besser kennenlernen möchten. Wer bei einem Auftritt sein Können nicht abrufen kann, findet auf meiner Seite zum Lampenfieber-Coaching einen ersten Einstieg. Wie du Lampenfieber überwinden kannst, habe ich außerdem in einem eigenen Artikel beschrieben.
Viele, die zu mir kommen, haben ähnliche Fragen im Kopf: Das kann doch nicht sein? Was mache ich jetzt? Warum trifft es immer mich? Ich verstehe das nicht? Dahinter stehen oft Ausweglosigkeit, die Frage nach dem Sinn, mangelnde Lebensfreude oder das Gefühl, keine Perspektive zu haben. Ein Coaching kann ein Ort sein, an dem du diese Fragen ordnest und herausfindest, was du eigentlich willst.
Wer sich nicht traut zu kommen, verpasst etwas, davon bin ich überzeugt. Gleichzeitig ist Coaching nicht für jede Lebenslage der richtige Weg. Menschen mit psychologischen Problemen haben bei mir keinen Platz. Dasselbe gilt für Menschen, die nicht an sich arbeiten wollen, denn ohne eigenen Antrieb kann kein Coaching etwas bewegen. Wenn du unsicher bist, ob dein Anliegen eher Coaching oder eine Behandlung braucht, sprich mit deinem Arzt. Coaching ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Ich gebe auch kein Versprechen auf ein bestimmtes Ergebnis ab. Das widerspricht meinem Ansatz, denn du bist autonom und eigenverantwortlich. Mein Anspruch ist, dass du nach unseren Gesprächen klarer siehst, was du willst, und deinen nächsten Schritt kennst.
Häufige Fehler bei der Wahl und bei den Erwartungen
Beim systemischen Coaching begegnen mir immer wieder dieselben Missverständnisse. Sie zu kennen, spart dir Zeit und Enttäuschung.
Den ersten Fehler halte ich für den häufigsten: die Erwartung, der Coach habe die Antwort. Ein systemischer Coach ist kein Fachratgeber. Wer hofft, in der ersten Stunde gesagt zu bekommen, was zu tun ist, wird überrascht sein. Die Antworten entstehen in deinem Kopf, und mein Beitrag sind die Fragen. Wenn dir das zu wenig Anleitung ist, sprich es im Erstgespräch offen an. Ich rate dir ausdrücklich dazu, denn ein Coaching, das nicht zu deinen Erwartungen passt, bringt dich nicht weiter.
Der zweite Fehler ist eine ungenaue Fragestellung. Bei Aufstellungen sehe ich es besonders deutlich: Fast alle unterschätzen die Bedeutung der exakten Fragestellung. „Warum bin ich so?“ führt selten weit. „Was hält mich davon ab, das Solo frei zu spielen?“ gibt dem Gespräch eine Richtung. Du kannst dich vorbereiten, indem du vor dem Erstgespräch aufschreibst, was du in drei Monaten anders erleben möchtest.
Der dritte Fehler ist die Suche im Außen. Ein anderer Lehrer, ein neues Orchester oder ein anderer Partner können gute Entscheidungen sein. Sie lösen aber nicht automatisch, was in dir arbeitet. Wer nur das Umfeld wechselt, nimmt das Muster oft mit.
Der vierte Fehler ist, Coaching und Therapie zu verwechseln. Beides kann wertvoll sein, aber beides hat andere Aufgaben. Wer eine Erkrankung vermutet, gehört in ärztliche Hände. Wo genau die Grenze liegt, erkläre ich demnächst im Blog beim Thema Coaching oder Therapie. Der fünfte Fehler ist ein Anbieter, der mit Schablonen arbeitet. Wer dir nach fünf Minuten einen festen Plan nennt, hat dir vermutlich nicht richtig zugehört. Achte darauf, ob dein Gegenüber Fragen stellt, die auf dich zugeschnitten sind.
Fazit
Systemisches Coaching ist ein Gespräch mit gezielten Fragen, in dem dein Anliegen im Zusammenhang mit deinem Umfeld betrachtet wird. Es stammt aus der Familientherapie der 1950er Jahre, arbeitet mit Werkzeugen wie zirkulären Fragen, der Wunderfrage, Reframing und Aufstellungen und setzt auf deine eigene Autonomie. Bei mir sind Zuhören, das Herausarbeiten dessen, was hinter dem Anlass steht, und die Begleitung kleiner Schritte der rote Faden.
Ob das für dich passt, merkst du am besten im Gespräch. In meinem kostenlosen Erstgespräch lernen wir uns kennen und schauen, welches Thema bei dir gerade im Vordergrund steht. Einen Überblick über alle Angebote findest du unter Leistungen. Wenn dich zuerst Probespiel und Probejahr interessieren, helfen dir die Seite dazu und die Artikel im Blog weiter.
Hinweis: Alle Inhalte basieren lediglich auf meiner eigenen Meinung und stellen keine individuelle Beratung dar. Coaching ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Umsetzung auf eigenes Risiko. Keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität (soweit gesetzlich zulässig).
Häufige Fragen
Was bedeutet „systemisch“ im Coaching?
„Systemisch“ heißt, dass du mit deinem Umfeld zusammen betrachtet wirst: Familie, Team, Orchester, Rollen und Erwartungen. Ein Thema, das dich beschäftigt, hängt oft mit diesen Beziehungen zusammen. Im Coaching schauen wir deshalb nicht nur auf dich allein, sondern auch auf das, was um dich herum wirkt.
Wie läuft eine systemische Coaching-Sitzung ab?
Ich höre dir zu und stelle gezielte Fragen, um die Themen hinter den Themen herauszuarbeiten. Wenn es passt, kommen Methoden wie eine Aufstellung oder eine Atemübung dazu. Am Ende steht ein Ziel, das du dir selbst setzt, und ein erster Schritt für den Alltag.
Wie viele Sitzungen braucht man im systemischen Coaching?
Nach meiner Erfahrung reichen oft 2 bis 3 Sitzungen. Das hängt aber von deinem Anliegen ab, und manche Themen brauchen mehr Zeit. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was für dich realistisch ist.
Was ist der Unterschied zwischen systemischem Coaching und Therapie?
Coaching begleitet dich bei Zielen, Entscheidungen und Blockaden im Alltag und im Beruf. Eine Therapie ist eine Behandlung und gehört in ärztliche oder psychotherapeutische Hände. Coaching ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Für wen ist systemisches Coaching geeignet?
Für Menschen, die an sich arbeiten wollen: Musiker, Studenten, Berufseinsteiger und eingesessene Kollegen, außerdem Menschen in Umbruchsituationen oder mit Frust bei der Arbeit. Menschen mit psychologischen Problemen und Menschen, die nicht an sich arbeiten wollen, haben bei mir keinen Platz.
Gibt es beim systemischen Coaching Hausaufgaben?
Zwischen den Terminen gehst du kleine Schritte im Alltag, die du dir selbst vornimmst. Ich gebe dir keinen festen Übungsplan vor, denn ich arbeite nicht in Schablonen. Welche Schritte passen, hängt von dir und deinem Thema ab.
Kann ich systemisches Coaching auch ohne Orchesterbezug nutzen?
Ja. Mein Schwerpunkt sind Musiker, doch die Fragen dahinter, etwa nach Sinn, Perspektive und dem eigenen Platz, kennen auch Menschen in anderen Berufen. Wenn du dich in einer Umbruchsituation befindest, sprich mich gern im Erstgespräch an.
Wie bereite ich mich auf das Erstgespräch vor?
Schreibe dir auf, was du in drei Monaten anders erleben möchtest. Je genauer deine Fragestellung, desto leichter finden wir einen Einstieg. Mehr brauchst du nicht mitzubringen.
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